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Du willst den perfekten Rasenmäher für deinen Garten finden?

Dann stehst du vor einer wichtigen Entscheidung: Elektro- oder Benzin-Rasenmäher?

Viele Gartenbesitzer treffen eine hastige Wahl und ärgern sich später über mangelnde Leistung, hohe Kosten oder unpraktische Handhabung.

Wir zeigen dir alle wichtigen Unterschiede auf!

Leistung und Schneidkraft im Vergleich

Benzin-Rasenmäher punkten mit ihrer überlegenen Leistung. Mit typischerweise 2-7 PS bewältigen sie mühelos auch hohes, dichtes Gras und unebenes Gelände. Die Schneidleistung bleibt konstant, egal wie lange du mähst.

Elektro-Rasenmäher bieten moderate Leistung zwischen 1000-1800 Watt. Das reicht für gepflegte Rasenflächen völlig aus, stößt aber bei überwuchertem Gras an Grenzen. Akkugeräte verlieren zudem gegen Ende der Laufzeit an Kraft.

Für Flächen über 800 Quadratmeter oder bei schwierigen Bedingungen sind Benziner klar im Vorteil.

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Handling und Benutzerfreundlichkeit

Startverhalten

Elektro-Rasenmäher starten per Knopfdruck sofort. Kein Anreißen, kein Choke, kein Ärger bei kaltem Motor.

Benzin-Rasenmäher erfordern oft mehrere Startversuche, besonders nach längerer Standzeit. Moderne Modelle haben jedoch deutlich verbesserte Startsysteme.

Gewicht und Wendigkeit

Elektrogeräte wiegen meist 12-20 kg und lassen sich leicht manövrieren. Besonders für ältere Personen oder bei häufigen Richtungswechseln ein großer Vorteil.

Benziner bringen 25-40 kg auf die Waage. Das erschwert das Handling, bietet aber mehr Stabilität bei unebenem Terrain.

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Reichweite und Flexibilität

Die Reichweite ist ein entscheidender Unterschied:

  • Kabel-Elektromäher: Begrenzt durch Kabellänge, ständiges Umstecken nötig
  • Akku-Elektromäher: 30-60 Minuten Laufzeit, dann Ladeunterbrechung
  • Benzin-Rasenmäher: Unbegrenzte Reichweite, nur durch Tankfüllung limitiert

Für verwinkelte Gärten mit vielen Hindernissen sind Akku- oder Benzingeräte praktischer. Bei einfachen, rechteckigen Flächen funktionieren auch Kabelgeräte gut.

Kosten: Anschaffung und Betrieb

Anschaffungskosten

Elektro-Rasenmäher starten bei 150-300 Euro für solide Geräte. Hochwertige Akku-Modelle kosten 400-800 Euro.

Benzin-Rasenmäher beginnen bei 300 Euro, professionelle Geräte kosten 600-1500 Euro.

Betriebskosten

Elektromäher verursachen nur Stromkosten von etwa 2-5 Euro pro Saison. Akku-Ersatz nach 3-5 Jahren kostet 50-150 Euro.

Benziner benötigen Kraftstoff (15-30 Euro/Saison), Öl, Zündkerzen und regelmäßige Wartung. Jährliche Gesamtkosten: 40-80 Euro.

Wartung und Pflege

Elektro-Rasenmäher sind nahezu wartungsfrei. Messer schärfen und gelegentliche Reinigung genügen meist.

Benzin-Rasenmäher erfordern deutlich mehr Aufmerksamkeit:

  • Regelmäßiger Ölwechsel
  • Zündkerzen-Wartung
  • Luftfilter reinigen
  • Wintervorbereitung mit Kraftstoffablassen

Wer handwerkliche Arbeiten scheut, ist mit einem Elektrogerät besser beraten.

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Umwelt und Nachbarn

Lautstärke: Elektromäher arbeiten mit 70-80 dB deutlich leiser als Benziner mit 85-95 dB. Das ermöglicht auch sonntägliches Mähen in vielen Gemeinden.

Emissionen: Elektrogeräte produzieren keine direkten Abgase. Benziner stoßen CO2 und andere Schadstoffe aus, moderne Viertakt-Motoren jedoch deutlich weniger als frühere Zweitakter.

Fazit: Welcher Typ passt zu dir?

Wähle einen Elektro-Rasenmäher, wenn:

  • Deine Rasenfläche unter 600 Quadratmeter liegt
  • Du Wert auf einfache Bedienung legst
  • Geringe Betriebskosten wichtig sind
  • Du lärmempfindliche Nachbarn hast

Entscheide dich für einen Benzin-Rasenmäher, wenn:

  • Du große Flächen über 800 Quadratmeter mähst
  • Dein Garten uneben oder verwildert ist
  • Maximale Flexibilität ohne Kabel/Akku-Limits nötig ist
  • Du keine Stromquelle im Gartenbereich hast

Die Entscheidung hängt letztendlich von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Beide Antriebsarten haben ihre Berechtigung und können bei richtiger Auswahl jahrelang zuverlässig ihren Dienst verrichten.

Thorsten ist DIY-Experte und teilt einfache, praktische Tipps für Heimwerkerprojekte, die das Zuhause verschönern und funktionaler machen.